IvarLeonMengerTalk

05.03.2021

von André Sendel

„Warum es sich lohnt, mit Ivar über strukturierte Kreativität zu sprechen.“

Ich kenne Ivar seit 1996. Wir haben damals gemeinsam als Kreative in der Werbeagentur Bates Germany in Frankfurt angefangen und dort als Team über mehrere Jahre u.a. für Seat, Ballantines, HR3 und Swatch gearbeitet. Seitdem sind wir eng befreundet und tauschen uns hin und wieder kreativ zu allen erdenklichen Dingen aus. Heute hatten wir ein Facetime Gespräch über den frisch abgeschlossenen dritten Teil von Ivars Hörspiel-Serie GHOSTBOX und seinen, sich parallel in der Mache befindenden Roman.

Mich hat dringend interessiert, wie man an einer fetten Hörspiel Produktion für Audible arbeiten und zeitgleich seinen ersten Roman schreiben kann. Die einfache Antwort: Struktur, Struktur Struktur. Feste Tagespläne (morgens Ghostbox, nachmittags Roman), klare Ziele (pro Tag eine Seite für den Roman – und zwar JEDEN Tag) und interessante Tools. Z.B. eine virtuelle Schreibmaschine, die ausschließlich zum Schreiben genutzt werden darf und nur eine Richtung kennt: VORWÄRTS (d.h. mal kurz eine Zeile zurück springen und korrigieren, ist nicht möglich). Der große Vorteil eines solchen Tools: Man fokussiert sich auf den Inhalt (die Idee) und KANN sich nicht um die Form kümmern. So schreibt man schneller und effizienter. Mein Fazit: Auch im Bereich Design empfehle ich, sich ähnlich strukturiert an Projekte zu begeben. 1.) Während der konzentrierten Arbeit täglich für 3-4 Stunden einfach mal Mails, Social Media und Telefonate IGNORIEREN. 2.) Viele Ideen andenken und direkt skizzieren, ungefiltert und ohne Details – dann erst Auswahl und Ausarbeitung. Zack! So einfach kann es sein.

Mmehr zu Ivar und Ghostbox findet ihr hier: https://ivarleonmenger.de/